Hohner MW 800

Ich habe schon mal eine Hohner Leyanda MW 800 Western-Gitarre hergerichtet und danach verschenkt. Ich fand den Klang und die Bespielbarkeit, nachdem die notwendigen Arbeiten getan waren, ziemlich gut für eine Vintage-Gitarre im unteren Preissegment.
Da ich mich gerne handwerklich betätige und Gitarren mein Hobby sind, habe ich mir im Coronaherbst 2020 in kurzen Abständen zwei weitere MW 800 bei Ebay-Kleinanzeigen „geschossen“.
Wohl wissend, wie die Risiken eines Onlinekaufs sind, habe ich wieder dieses Modell gewählt, weil ich die Qualität zu kennen glaubte, und mich im Preis auf maximal 150 Euro inkusive Versand festgelegt und damit das Risiko begrenzt habe.

Auf der Hohner Internetseite finden sich folgende Angaben zu diesem Modell:
„Acoustic MW 800 P ca. 1988
dreadnought; flamed maple top; celluloid bound body; mahogany sides
and 2 piece back; hardwood fretboard, transducer pick-up; colours:
violin finish, burgundy“
später gabe es noch diese Varianten:
„Acoustic MW 800 PE colour: ant. violin 500 DM (1992)
Acoustic MW 800 PEC colour: ant. violin 600 DM (1992)“
Quelle: www.hohner.de

Die Gitarren mit der Bezeichnung „Leyanda-Line“ waren wohl zuerst da und haben noch eine Seriennummer, später verzichtete man bei Hohner auf die Nummerierung. Zur Leyanda Line habe ich im Netz zwar viele Gitarren gefunden, von der klassischen über E-Gitarren bis hin zu Westerngitarren, aber leider keine weiteren Informationen. Die MW 800 ist wohl das Topmodell der Dreadnaughts gewesen. Vom Preis her lage sie ungefähr bei 800 DM. Auf dem Label im Korpusinneren erfährt man noch, dass die Gitarren in Korea „handcrafted“ gebaut wurden.

Die Gitarren haben also eine massive Ahorndecke mit dem dafür typischen Muster. Schön sieht das aus und der Klang sollte durch das Alter auch gereift sein – was ja oft der Grund dafür ist, eine „vintage“ Gitarre zu kaufen.
Hier meine Erfahrungen zum Kauf, zur Restaurierung und was ich im Prozess über mich gelernt und herausgefunden habe.

Hohner Leyanda-Line MW 800P

Hohner MW 800P